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Tauchen um Krk   -  In Punat mit der Basis Tauchtreff       Meinungen im Taucher.Net     Karten Krk


Im Juni 2000 waren wir mit dem Auto von Dresden aus für eine Woche in Kroatien auf der Insel Krk mit Sehnsucht nach sauberem und warmem Wasser.
Die Strecke um 1000km ließ sich zwischen 4 Uhr früh und 19 Uhr abends mit Pausen ohne Streß bewältigen (bis auf das 120-km/h-Limit in A ;-)).

Wir fuhren über München, Salzburg, Villach, Lubljana fast schnurgerade nach Punat. In Österreich und Slowenien ging's durch eine landschaftlich sehr reizvolle Gegend. Das Wetter wurde nach Süden zu besser, als hier zu sehen.
punat6.jpg (41988 Byte) Auch das Fahren in Kroatien war problemlos.
Wir sahen keine direkten Kriegsfolgen mehr.
Die Maut konnte man in Mark oder Schilling bezahlen.
Der Verkehr hielt sich in Grenzen. Auf der Rückfahrt an einem Sonnabend Vormittag hatten wir allerdings erheblichen Ferien-Gegenverkehr auf den engen Küstenstraßen.

Auf dem Bild ist die schöne Brücke zu sehen, die Krk mit dem Festland verbindet (Karte Krk).

punat5.jpg (47482 Byte) punat1.jpg (25236 Byte)
punat0.jpg (50185 Byte) Punat ist ein kleines ruhiges Städtchen mit engen Gassen und einer Strandstraße, in der man bestimmt eine nette Kneipe zum Abendessen findet.
punat7.jpg (19169 Byte)Im Juni sind zwar Touristen da (auch großer Campingplatz vorhanden), man tritt sich aber nicht auf die Füße, und große fun events scheint's noch nicht zu geben. Auch Selbstversorger finden genug Lädchen, um das Notwendige zu kaufen. Geld läßt sich problemlos in Bankfilialen tauschen.
Einen Sandstrand für Familien, der diesen Namen verdient, haben wir im Stadtgebiet aber nicht gesehen.

Wir hatten per Mail Tauchen und Wohnen beim Tauchtreff gebucht und waren in einem großen Doppelzimmer mit Bad und Terrasse hoch über der Stadt (siehe Ausblick auf den beiden oberen Bildern) bei Frau Bacura sehr gut und preiswert untergebracht (Auto konnte auf dem Hof abgestellt werden).

Über die Basis stolperten wir gleich beim Einfahren in den Ort. Sie war noch besetzt, und wir konnten einchecken, unsere Sachen ablegen und uns zum Quartier aufmachen. Alles war organisiert, wir fühlten uns erwartet.

Getaucht wurde mit zwei TG pro Ausfahrt von dem nebenstehenden umgebauten Fischerboot mit hilfsbereiter, netter, einheimischer Besatzung, das gemütlich zu den Tauchplätzen in Krks Umgebung tuckerte (manchen wurde die Fahrt allerdings etwas lang).

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Platz war genug, ein Überdach schützte vor der Sonne, es gab zu essen, wenn man wollte, Leitern waren ok, auf 3m hing eine Schaukel mit Dekopulle.
Das Boot lag relativ nahe bei der Basis an einer Pier. Flaschen und Gerödel wurden mit einem Wägelchen zum Boot gefahren. Gefüllt wurde an Bord nicht, Für jeden wurden zwei 10-l-Flaschen mitgenommen (12er gab's wohl nicht).
Thomas, der Chef, und/oder ein Guide waren mit an Bord, sie kamen aber nur auf Wunsch mit ins Wasser. Wer wollte, konnte im Buddyteam selbständig tauchen, was wir natürlich ausgiebig taten. Die Tauchplätze waren orientierungsmäßig allerdings meist einfach - tief (auch mal 40m ;-) die Steilwand entlang, dann weiter oben zum Boot zurück.

Einige Taucherlein fühlten sich aber ziemlich alleingelassen und hatten so ihre Problemchen mit der Heimkehr und der Freiheit überhaupt.
Die Sicht war über 10m, größere Fische gab's wenig, dafür aber netten Bewuchs und viel Kleingetier (Nacktschnecken, Lupe mitnehmen). Strömung hatten wir nur selten und schwach.

Da wir jeden Tag mit rausfuhren, blieb nur noch Zeit für Abendessen und kleine Spaziergänge im Ort. Ich kann also nichts über andere Aktivitäten oder Kultur vor Ort sagen.

Die Abrechnung der TG erfolgte am Ende sehr kulant nach dem best case model für den Taucher. 

Uns hat's dort gefallen, und wir würden wieder hinfahren, wenn's nicht noch so viel Anderes zu sehen gäbe!


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Klaus-Peter Netzel schrieb mir 10/2003 dazu (und spendierte die Bilder):

Deinem Kurzbericht über das Tauchen bei "Tauchertreff  Punat" kann ich nur zustimmen.
 Ich war mit meinem Tauchpartner Hartmut und seiner Frau Petra im Oktober 2002 in Punat.
Wir hatten aber keinen guten Draht zu Petrus, so dass wir buchstäblich öfters vom Wasser ins Wasser gefallen sind und uns geärgert haben, den "Trocki" nicht mitgenommen zu haben. 
So fehlten bei den UW-Aufnahmen doch ein paar Sonnenstrahlen. Mit Markus und seiner Crew waren wir sehr zufrieden. Sehr gefallen hat uns, dass wir unsere Wünsche nach bestimmten Tauchplätzen (Insiderwissen) offenbaren konnten und dies auch, soweit es das Wetter zuließ, vom Team verwirklicht wurde.
Das Essen an Bord der "Oliga" war absolute Klasse, insbesondere das Highlightessen "Gefüllte Kalmari".

Zum Abendessen sind wir in das Restaurant "Kostarika" gegangen, wo wir mit guter einheimischer Küche und Bedienung verwöhnt wurden. 


Steilwand bei Selzine 45 m
Rote Gorgonien und ein Taucher

An Bord der "Oliga" befanden sich genügend 12-Liter Flaschen, so dass deiner kleinen Kritik auch entsprochen wurde. Es bietet sich natürlich an, mit dem eigenen Fahrzeug die Gegend zu befahren und auch von Land aus zu tauchen, was wir auch getan haben. Unvergesslich war ein Nachttauchgang in der Bucht von Marak. Leider hat man nun von "rechtlicher" staatlicher Seite diesen Unterfangen(eigen organisierte Landtauchgänge)  einen finanziellen Riegel vorgeschoben, was ich und auch bestimmt viele Taucher sehr bedauern. Somit verliert Kroatien einen gewissen taucherischen Reiz, egal was "Manche" darüber denken.

 Ich werde der Basis "Tauchertreff-Punat" die Treue halten und nächstes Jahr wieder anheuern.


Nachttauchgang in der Bucht von Marak


zurueck2.gif (1051 Byte) zu Reisen                       Letzte Änderung: 20.05.14