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Disclaimer:
Hier werden Arbeiten an Reglerteilen, die später unter hohem Druck stehen, beschrieben. Das kann bei Fehlfunktionen sehr gefährlich werden. Es handelt sich NICHT um Bauanleitungen, sondern nur um Beschreibungen von Arbeiten, die ich ausschließlich für mich persönlich ausgeführt habe. Von einer Nachahmung wird dringend abgeraten!


Another two hose reg
2005
Titan/Trieste Conversion
2006

Dacor Olympic wird 2-Schlauch-Regler
2013, Herman Mowrey  (Siko PDF)

Erste Stufe des R12 Titan II wird zum R22 Trieste hybrid

Der (AMF)-Voit-(Swimaster) R22 Trieste (II) gilt den Vintage Buddies in USA (wurde der Regler jemals in Europa vertrieben?) als bester Regler von Voit. Gelobt wird die Einfachheit, Zuverlässigkeit, Robustheit, Kleinheit und die Verfügbarkeit von HD- und MD-Port. Kritisiert wird aber die hohe Atemarbeit aufgrund der kleinen Membran.
1. Stufe des Voit R12 Ttitan II (Trieste II), Plastikkappe
Der R22 ist allerdings schwer zu bekommen (wegen der Beliebtheit?) und teuer (07/2011 in e...y über $400). Wesentlich häufiger angeboten und preiswerter ist die 1-Schlauch-Ausführung R12 (07/2011 bei e...y für $30).

Voit hörte 1970 mit Zweischlauchreglern auf, folgte aber schon seit 1967 mit einem fließenden Übergang dem Trend zu Einschlauchreglern.
Sparsam, wie man sein musste (und modern modular), wurde die bewährte erste Stufe des R22 zunächst bis 1974 weiterverwendet, als R12(J) Titan II (1 für Einschlauch, 2 für zwei Stufen, J für Reserveschaltung).
Statt des Membrangehäuses beim R22 schraubte man einfach eine wasserdurchlässige Kappe auf das Unterteil (zunächst aus Metall, später aus Plastik), baute einen MD-Port ein und leitete von dort den MD über den Schlauch zum Mundregler, der neu entwickelt wurde (siehe weiter unten).
Am etwas älteren Querschnitt links unten ist deutlich zu sehen, dass man vom Kolben der zweiten Stufe einfach den Membranhebel entfernt hat. Sie könnte so sogar noch als Sicherheitsventil für einen ansteigenden Mitteldruck dienen. Das würde man allerdings nur brauchen, wenn die zweite Stufe mit dem Druck dichten würde.
Da das hier nicht nötig war (gegen den Druck dichtende 2. Stufe s.u.) und wegen weiterer Vereinfachung, wurden Kolben und Feder später durch einen Blindstopfen ersetzt (Bild rechts unten).

Querschnitt 1. Stufe Voit R1 Ttitan II, frühe Ausführung Querschnitt 1. Stufe Voit R12j, spätere Ausführung
Umbau Voi Trieste mit Sealung-Gehäuse (Bild von VSS) SeitenanfangScubacollector regte mich an, die erste Stufe eines R12 zu benutzen und ein Reglergehäuse so aufzusetzen, dass ein R22 entsteht.

Auf die Idee ist Dan von VintageScubaSupply auch schon gekommen und hat das z.B. mit einem Voit-50-Fathom-Gehäuse (Bild links) und auch einem Royal-Mistral-Unterschale und einer Nemrod-Silver-III-Oberschale gemacht
.

Dan schrieb dazu in seinem Forum:

I've rebuild many Triestes and they weren't ever that good of breathers- they never breathe as well as a Royal or Mistral. I figured the problem had to be the small LP diaphragm (as compared to all other two hose regulators). No other two hose regulator had that small diaphragm and even the new Mentor has one that is the traditional size. I did an experiment and modified a Trieste to use the full size USD boxes and diaphragm. It breathes great (1/2 inch cracking pressure)- as good as any Royal or Mistral. Now I have a two hose regulator that is two stage, balanced and has an LP and HP port. It's my answer to the $1000 Mentor.

Gegenüber der Realisierung von Dan wollte ich einige Veränderungen vornehmen:

R12J erste Stufe - Drehung der beiden Ports und damit des INT-Bügels um 90° (Ports nach unten), um den Regler optimal an einen DIN-INT-Adapter, der seitlich vom DIN-Ventil wegführt, anschließen zu können,
Das musste ich aufgeben, da dadurch die Hauptdüse der zweiten Stufe nicht vor dem Einatemrohr liegen konnte, was mir wichtiger war. Das lässt sich aber auch durch den Einsatz von Winkeladaptern umgehen.
Der INT-Bügel liegt damit aber horizontal, was nur für nach oben ragende INT-Ventile geeignet ist.


- Verschiebung des HD-Teiles aus dem Zentrum des Gehäuses, um den Membranhebel verlängern zu können,

Ausgangspunkt ist die erste Stufe des Voit R12 Titan II, mit einem HP- und einem LP-Port und dem noch vorhandenen LP-Ventil, allerdings ohne Membranhebel (Bild oben). Dazu fehlt also das Membrangehäuse und der Hebel der zweiten Stufe.
Das Port für die Reserveschaltung auf der anderen Seite wird vorerst nicht benutzt.
Der Regler mit den beiden Stufen in dem verchromten Messingblock ist durch seine kleine runde Form und die Befestigungsmöglichkeit mit einem Schraubring sehr gut in ein Membrangehäuse einbaubar.
Allerdings ist der Teil des Blockes, der in das Membrangehäuse hineinragt, und noch dazu das Gehäuse der ersten Stufe mit der Spannschraube für die Feder, die auf die HD-Membran drückt und den Mitteldruck bestimmt, sehr hoch. So muss die Unterschale auch sehr hoch werden, damit die Membran noch genügend Spielraum hat.
Der Membranhebel muss gabelförmig und noch breiter als z.B. beim Hydromaten sein, damit er am Membrangehäuse der ersten Stufe auf beiden Seiten vorbeikommt. Das Aufliegen des Hebels dort wie im Original-R22 verkleinert den Arbeitsbereich der Membran noch weiter.

Voit R12, erste Stufe von oben

Die Gehäuseschalen für den ersten Test stelle ich aus PVC-Plattenmaterial unterschiedlicher Stärken her, aus dem ich mit einem Kreisschneider Ringe bzw. Scheiben ausschneide (siehe Skizze rechts).
Konzentrische Nuten und stufenförmige Abschrägungen lassen sich auch mit dem verstellbaren Kreisschneider machen.
Die Platten und Ringe werden dann mit dem PVC-Kleber Tangit zu einer Schale zusammengeklebt.

Abmessungen Ober- und Unterschale, Klick vergrößert!

Die Durchmesser hängen von der verwendeten Membran ab, hier also die vom Royal Mistral, weil die am besten beschaffbar ist.
Die Bodenplatte der Unterschale enthält das Loch für den Reglerblock. Dieses sitzt soweit wie möglich am Rand, damit der Membranhebel möglichst lang sein kann.
An der Gegenseite ist am Rande des Loches eine Nut für die Gummidichtung eingeschnitten. Aus Flachgummi schneidet man einen Gummiring, der den Metallkörper in der Unterschale abdichtet.
(Fertigungsschritte Unterschale über Klick auf rechtes Bild)

Rohling der Unterschale

SeitenanfangWenn später mal alles optimiert ist, kann man auch ein fertiges Metallgehä#use einsetzen, z.B. das vom Royal Mistral.

In den obersten Ring für die Unterschale werden eine Nut für die Hauptmembran eingefräst und sechs Löcher für die Verschraubung (M4) mit der Oberschale gebohrt.
Die mit der Bodenplatte verklebten Ringe der Unter- und auch der Oberschale werden auf einer zur Drechselbank umfunktionierten Ständerbohrmaschine (besser wäre eine Drehbank) verschliffen.

Glätten der Unterschale

Dann wird der oberste Ring mit der Membrannut und den Schraubenlöchern aufgeklebt.
Das Kleben sollte immer unter Druck und über etwa 24h erfolgen. Dann hält die Klebung wie verschweißt.
Ausgetretener Kleber kann nach dem Aushärten mit Klinge, Spachtel und Sandpapier entfernt werden.

Unterschale mit Schlauchstutzen

In die Unterschale wird ein Schlauchstutzen für den Einatemschlauch geklebt. Den Schlauchstutzen fertigt man aus 25-mm-PVC-Rohr. Nach Erwärmung mit einer Heißluftpistole lassen sich die Stutzen auf einem Holzdorn in die entsprechende Form bringen.

Verklebung der Unterschale

Zum Einschrauben des Metallkörpers in die Unterschale verwende ich die alte Plastik-Abdeckkappe der ersten Stufe, in der innen das passende Gewinde ist.
Damit die Bodenplatte (3 mm) und der Gummiring (2 mm) dazwischen passen, muss man mit dem Trennschleifer einen Ring von der Abdeckkappe vor dem Gewinde abtrennen.
Dann wird die Abdeckkappe oberhalb des Gewinderings abgetrennt und man behält einen Gewindering übrig, der den Metallkörper an die Unterschale presst.
Schraubring mit KnebelIn den Gewindering fräst man gegenüberliegend zwei Schlitze, über die man den Ring mit einem kleinen Hilfswerkzeug fest anziehen kann.

Schraubring aus der Abdeckkappe

Die Oberschale des Reglers dient dem Andruck der Hauptmembran und der Aufnahme des Ausatemventils.
Sie wird prinzipiell genauso gefertigt wie die Unterschale, kann jedoch wesentlich flacher sein (siehe Skizze oben).

Über zwei Flatterventile gelangt die Luft vom Ausatemstutzen in die Oberschale und verlässt sie durch den Lochkranz.

Die sechs Edelstahlschrauben M4 dienen der Verschraubung mit der Unterschale, wobei die Membran in ihrer Nut eingepresst wird.

Ober- und Unterschalen werden mit einem Haftgrund für Plastmaterial gesprayt und später seidenmatt schwarz lackiert.

(Fertigungsschritte Oberschale über Klick auf rechtes Bild)

Teile der Oberschale

SeitenanfangFür die zweite Stufe muss noch der Membranhebel angefertigt werden, der den vorhandenen Ventilstößel senkrecht nach oben zieht, wenn sich die Membran durch die Einatmung absenkt.
Ich habe vorerst einen einfachen Hebel wie beim MEDI Hydromaten oder Dräger Duomaten eingesetzt (rechts zum Vergleich der Hebel des Hydromaten).
Zur Verbesserung des Atemverhaltens könnte man später auch mit einem zweifachen Hebel wie beim Nemrod Snark III arbeiten.
Das Hebelsystem habe ich nach dem Muster des Hydromaten aus Edelstahlblech gefertigt. Nur musste die Gabelöffnung weiter sein, um am Gehäuse der ersten Stufe vorbeizukommen.

Das Gelenk für den Hebel sieht nach oben aus wie das des Hydromaten (rechts), nach unten ist es aber so gebogen, dass es auf dem sechseckigen Körper der zweiten Stufe klemmt.
Der Hebel wird mit einer Mutter mit Hemmung auf der Kolbenstange festgehalten.
Die bei Bewegung reibenden Teile sind so entgratet und abgerundet, dass sich der Hebel leicht bewegt.
Die Ansatzpunkte des Hebels auf der Membranplatte liegen im Moment nicht auf der Durchmesserlinie der Membran, sondern etwa 20 mm darüber hinaus.

(Fertigungsschritte Ventil über Klick auf rechtes Bild)

Membranhebel

Dadurch kippt die Membran beim Einatmen etwas und drückt den Hebel noch weiter hinunter als bei zentrischer Auflage. Wie weit sich das auch negativ auswirken kann, muss noch getestet werden.

Den Mitteldruck habe ich auf 10 bar bei 100 bar Flaschendruck eingestellt. Mit dem Wert kann man noch experimentieren.

Ich weiß auch nicht, wie weit man den Zylinder der zweiten Stufe hineindrehen soll. Solange er nicht abbläst, könnte man den Regler hier vielleicht auch noch etwas leichtgängiger machen. John (Searat) empfiehlt in einer Diskussion im VSS-Forum, die Kappe bis zum Abblasen heraus- und dann wieder eine halbe Umdrehung hineinzudrehen. Das Problem ist dabei aber, dass der Gewindestab des Kolbens dann nur sehr kurz aus der Kappe ragt. Ich habe mich also mehr danach gerichtet, dass die Mutter noch guten Halt hatte.

Ich hatte ursprünglich vor, die Hebelhalterung nur auf die sechseckige Kappe zu stecken, wo sie von der Federkraft festgehalten wird, wie auf den Bildern oben zu sehen. 
Searat bemerkte in dem Thread zur Optimierung des Trieste R22 aber auch, dass die Kappe dazu neige, sich zu verdrehen, sodass das eines der drei Ausströmlöcher nicht mehr auf den Schlauchkanal zeigt (Injektorwirkung). Bei meiner Lösung würde sich so auch der Hebel mit verdrehen.
Also habe ich noch einen Fixierungsring hinzugefügt, der durch die schon im R22 für soetwas vorgesehene Schraube (Teil 25) dicht an der Kappe festgeklemmt wird. So ist die Kappe in 120°-Schritten verdrehbar, ohne dass die Hebelhalterung beeinflusst wird.
Die eigentliche Hebelhalterung wird durch zwei M3-Schrauben auf dem Fixierring befestigt (siehe GIF Fertigungsschritte Ventil oben).


SeitenanfangDamit ist der Trieste R22 hybrid eigentlich fertig. Die Schalen erhalten noch ein bisschen Farbe (Version 0 mit silberner Oberschale, Version 1 mit schwarzer), und dann kann das Testen und Optimieren losgehen.
Komplett zusammengebauter Regler Als ersten Verbesserungsschritt legte ich ein Edelstahlband um die Gehäusekante (befestigt mit drei M3-Schrauben). Es dient nur dem Stoß- und Kratzschutz des Gehäuses und bleibt beim Öffnen des Gehäuses an der Oberschalte.

Dann wurde am MD-Port ein T-Stück angebracht, was die Nutzung von Zweitregler und Inflator ermöglicht.

MD-Verteiler

 

 

 

 

Mit dieser Konfiguration war ich dann im Wasser bis auf 26 m.
Ich war überrascht, wie sanft und leicht sich der Regler atmet.
Seltsamerweise ist der Atemwiderstand auch wesentlich weniger lageabhängig als der meiner bisherigen Regler.

Auch der Ausatemwiderstand über die beiden Flatterventile war absolut im Rahmen.
Diese ersten Eindrücke müssen natürlich noch weiter unter verschiedenen Bedingungen verifiziert werden.

INT- oder DIN-Anschluss ?
Der Voit Trieste hat einen in den Gehäuseblock integrierten INT-Bügel. Man könnte das theoretisch auf einen DIN-Anschluss umbauen, indem man den Bügel absägt und in den HD-Anschluss eine DIN-Welle einschraubt.

Montage mit INT-Anschluss Montage mit DIN-Anschluss Aber das wäre für die Lage des Reglers nicht unbedingt vorteilhaft.
Wenn man einen DIN-INT-Adapter benutzt und die Flasche um 90° dreht (linkes Bild), ist die Regler-Kante nur 85 mm vor der Flaschenachse (hier 10 l). Würde man eine DIN-Welle einsetzen, ein Handrad müsste auch noch dazwischen, käme man auf 30 mm mehr, die der Regler vorsteht und gegen den Rücken drückt. Also bleibt's erstmal beim INT-Anschluss.
Dass der Regler dabei leicht seitlich versetzt ist, stört nicht weiter. Für die nach unten weggehenden Schläuche ist es
Seitenanfangauch eher günstig, da die Flaschenschulter nicht so sehr im Wege ist.

Trieste mit Royal-Mistral-Gehäuse und DIN-Anschluss -
Trieste hybrid 2
Der Trieste ist durch die hochqualitativen Reglerstufen und die schon vorhandenen Ports für HD und MD ein sehr gut geeigneter Ausgangspunkt für den Aufbau von heute nutzbaren Zweischlauch-Reglern. Ein noch störendes Detail ist aber in unseren Breiten der INT-Anschluss, der meist dazu zwingt, einen zusätzlichen Adapter zu verwenden. Der INT-Bügel ist außerdem fest angebracht, was die Anpassbarkeit an verschiedene Gerätekonfigurationen, z.B. beim Übergang von Einzelflasche auf Brücke, erschwert.
Die folgenden Komponenten kann man für den Aufbau eines eigenen Reglers einsetzen:
Voit Trieste esrte Stufe - Ausgangspunkt für den Umbau Gehäuse des Royal Mistral   20 Euro
Erste Stufe des Voit R12 Titan II mit einem HD- und einem MD-Port und einem Anschluss für eine Reserveschaltung (auch HD), die haargenau dem Unterteil des Voit R22 Titan II entspricht, aber ungleich preiswerter (etwa 30 Euro) gegenüber dem Trieste II zu erhalten ist.

Gehäuse des Royal Mistral, das schön, leicht und kleinvolumig ist, trotzdem aber eine große Membran (125 mm) ermöglicht und maßlich einigermaßen passt.

Voit Trieste, abgesägter INT-Bügel Der INT-Bügel wird abgesägt und der Boden des Gehäuseblockes plangedreht.
Dann bohrt man Schraubenlöcher in den Reglerblock, dorthin, wo keine inneren Bohrungen liegen. Das geht leider nicht ganz symmetrisch, aber doch ausreichend in Kreuzform.
Querschnitt Voit Trieste
Den Anschluss für die Reserveschaltung widme ich um zum HD-Port, indem ich ein Gewinde 7/16"-20 in den Blindstopfen einbringe und das mit einer 1-mm-Bohrung nach innen mit der HD-Kammer verbinde.
Die beiden Ports auf der anderen Seite sind ursprünglich ein HD- und ein MD-Port. Ich hätte dort aber gern zwei MD-Ports für Mundregler und Inflator. Also habe ich die Verbindung des ehemaligen HD-Ports (der beim Trieste auch 3/8"-Gewinde hat) mit einem Stift und Epoxydharz verschlossen und durch eine Querbohrung mit 2,4 mm von außen beide Ports miteinander verbunden. Anschließend wurde das Loch nach außen mit einer M3-Schraube und Epoxydharz verschlossen. Das ist der Senkkopf-M3, den man auf den Fotos sieht.
DIN-Anschluss für Trieste

DIN-Anschluss für Trieste

DIN-Anschluss montiert
Mehr ist nicht nötig, um das amputierte Gehäuse an ein DIN-Ventil zu schrauben, die DIN-Welle mit Grundplatte, die mit vier M4-Schrauben mit dem Grundkörper verschraubt wird, und eine 5/8"-Schraube. Die DIN-Welle besteht aus zwei Teilen, damit man die DIN-Schraube aufsteclken kann.
Die DIN-Schraube kann man fertig kaufen, komplett neu drehen oder aus einem DIN-Stopfen und einem Ventil-Handrad zusammensetzen, wie ich das hier wegen des schönen Gummirades getan habe.
Seitenanfang
Montiert sieht das Ganze dann so aus. Der Reglerkörper wird im Gehäuse so gedreht, dass die Luftaustrittsöffnung direkt vor dem Einatemstutzen liegt.
Die Gummidichtung schneidet man selbst aus Fahrradschlauch aus. Der Gewindering zum Befestigen des Reglerkörpers in der Royal-Mistral-Unterschale wird wieder von der Plastekappe der originalen Abdeckung (siehe oben) abgetrennt.
In den Boden der Gehäuseschale muss man natürlich für den Trieste ein vergrößertes Loch ein bringen.
Es wird außermittig möglichst weit am Einatemstuten angelegt, damit der Membranhebel möglichst lang sein kann.
Teile für DIN-AnschlussTrieste mit angeschlossenene Schläuchen
Das Bild rechts oben zeigt die resultierende Schlauchführung, hier noch mit einem Winkelstück für den HD-Schlauch.
Unten links von der anderen Seite mit einem einfachen 90°-Winkelstück für HD.
Trieste-Mistral montiert Die Innenansicht rechts zeigt, wie günstig der Luftaustritt der zweiten Stufe zum Einatemstutzen liegt. Mal sehen, ob man hier noch etwas für eine günstigere Injektorwirkung tun muss.

Der Rest des Zusammbaus ist Standard und erfordert keine weiteren Anpassungsarbeiten.

Innenansicht des neuen Trieste
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updated: 09.11.14